Ursprünglich befand sich um das Jahr 1100 n. Chr. in Unsleben wahrscheinlich eine Turmhügelburg: Ein Graben wurde angelegt, in der Mitte ein Hügel aufgeschüttet und darauf ein hölzerner Turm gebaut.





Rund 200 Jahre später entstanden ein haltbarer Steinturm. Teile des Turmes sieht man heute noch im Wasserschloss Unsleben verbaut.
Am Ostermontag 1525 im Bauernkrieg ging die Burg zum Teil in Flammen auf, die aber zwei Jahre später bereits wieder aufgebaut war.
Der würzburgischen Hofkanzler, Reichsrat und Hofpfalzgraf Cornelius Freiherr von Habermann barockisierte den Westflügel mit einem Mansarddach. Er entfernte die Verbindung der beiden Bauflügel um mehr Licht in den Innenhof fluten zu lassen. Auch ließ er die Zugbrücke durch eine steinerne Brücke ersetzen.
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